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AUTOREN-GESPRÄCHE/ WAS AUTOREN ÜBER IHRE ARBEIT SAGEN

Ein Interview mit William Pentak, Autor des Buches „Das Hirtenprinzip"

Was hat Ihr urchrist­li­ches Thema vom Schaf­hirten mit mo­derner Ma­na­ge­ment­li­te­ratur zu tun?
Die Idee zu diesem Buch kam mir, als ich dabei war, meinen Master of Busi­ness Ad­mi­nis­tra­tion an der Uni­ver­sity of Texas, Austin, ab­zu­legen. Zur glei­chen Zeit ar­bei­tete ich als Pfarrer in der Kirche von San An­tonio. Ich war üb­ri­gens der erste Geist­liche, der je­mals zu diesem be­triebs­wirt­schaft­li­chen Stu­dien­gang zu­ge­lassen wurde.

Von daher mit einem völlig an­deren Hin­ter­grund aus­ge­stattet, fas­zi­nierte mich an der Ge­schäfts­welt ins­be­son­dere die Art und Weise, wie Be­griff­lich­keiten aus an­deren Dis­zi­plinen ge­nutzt werden, um Ge­schäftspläne dar­zu­legen. Eines Tages, ich nahm ge­rade an einem Se­minar über Per­so­nal­füh­rung teil, wurde mir klar, dass sich die Ge­schäfts­welt eines sehr ge­wich­tigen Bildes nicht be­wusst ist, näm­lich der Me­ta­pher vom Schaf­hirten oder der eines „Ser­vant-Lea­der“ [Füh­rungs­rolle als Dienst ver­standen].

Was hat Sie be­wogen, ein Buch über Per­so­nal­füh­rung zu schreiben?
Eine wich­tige Lehre zog ich aus meiner über 20-jäh­rigen Zu­sam­men­ar­beit mit Eh­ren­amt­li­chen in kirch­li­chen Ge­meinden. Hier ist ein ganz spe­zi­eller Füh­rungs­stil ge­fragt: Da Frei­wil­lige un­be­zahlte Ar­beit leisten, kann ich sie nicht mit Lohn lo­cken, wenn ich etwas von ihnen will. Im kirch­li­chen Um­feld habe ich mir einen an­deren Füh­rungs­stil an­ge­eignet. Ich habe ge­lernt, meine Leute so zu führen, dass sie sich mir gerne an­schließen. Dieser Kon­text war si­cher­lich eine sehr harte Schule, um die Kunst der Men­schen­füh­rung zu er­lernen. In dem be­sagten Se­minar wurde mir be­wusst, wie wert­voll diese Lek­tionen ge­wesen waren, und es ent­stand die Idee, diese Ge­danken in Buch­form wei­ter­zu­geben.
Dar­über hinaus glaube ich, dass Gott mir die Idee für das Buch ein­ge­geben hat, denn schließ­­lich kam sie völlig uner­wartet. Meine Ge­danken dazu hatte ich in meinen Se­mi­narauf­zeich­­nungen no­tiert, ver­folgte die Idee je­doch an­dert­halb Jahre lang nicht ernst­haft weiter, denn das da­ma­lige Welt­un­ter­nehmen Enron re­kru­tierte mich di­rekt von der Uni­ver­sität. Ich bürge dafür, dass ich der erste Geist­liche war, den der Ener­gie­kon­zern je­mals ein­ge­stellt hat!

Enron ist das Un­ter­nehmen, das im De­zember 2001 einen spek­ta­ku­lären Kon­kurs hin­ge­legt hat…
Ich war in der Tat nur sehr kurz bei Enron. Der Kon­zern mel­dete Kon­kurs an und entließ mich, und ich hatte wegen der schwie­rigen Lage auf dem Ar­beits­markt so viel mit der Job­suche zu tun, dass ich fast vom Ge­danken ab­ge­kommen wäre, das Buch zu schreiben. Doch jedes Mal, wenn ich be­tete und mich be­klagte, wie lange es dau­erte, wieder Ar­beit zu finden, ver­meinte ich, Gott sagen zu hören: „Schreibe das Buch“. So tat ich, und erst nachdem ich das Ma­nus­kript be­endet hatte, fand ich zu mir zu­rück.

 

Prof. Dr. Jörg W. Knoblauch über Zeit und Zeitmanagement

Zeit­ma­na­ge­ment boomt seit ei­nigen Jahren. Können Sie uns er­klären, warum?
Auf der einen Seite hat der Stress am Ar­beits­platz enorm zu­ge­nommen, auf der an­deren Seite gibt es immer mehr Wahl­mög­lich­keiten (man denke nur an die Viel­zahl von 500 TV-Pro­gram­men oder von Han­dy­ta­rifen). Kom­ple­xität kostet Zeit – und Zeit scheint vielen in­zwi­schen die knappste Res­source zu sein.

Wann und wo ist Zeit­ma­na­ge­ment sinn­voll? Wann und wo nicht?Zeit­ma­na­ge­ment ist immer sinn­voll – selbst bei einem Strand­ur­laub! Al­ler­dings be­deutet das: Auch Ent­spannen, Ge­nießen, die Seele bau­meln lassen muss Be­stand­teil des Zeit­ma­na­ge­­ments sein.

Gibt es über­haupt einen rich­tigen Um­gang mit Zeit – und ist dieser tat­säch­lich er­lernbar?
Selbst­ver­ständ­lich gibt es einen rich­tigen Um­gang – das ist der Um­kehrschluss daraus, dass viele Men­schen genau spüren, dass sie mit ihrer Zeit falsch um­gehen. Sie wissen also, dass es an­ders gehen müsste! Ich habe in den ver­gan­genen Jahren zahl­lose Men­schen be­gleitet, die ein ihren Be­dürf­nissen ent­spre­chendes Zeit­ma­na­ge­ment er­lernt haben und da­durch im­mens an Le­bens­qua­lität ge­wonnen haben.

 

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Kommentare

  • Der hat im Herbst 2008 als Debütant in Deutschland...
  • Danke für den Tipp, Tiniaden. Nie von diesem Autor...
  • Joachim Kaiser nannte die Haskil, die ab ihrer Pub...

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